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Alte Herren … unterliegen in Weimar 5:1 (1:1) und kassieren damit höchste Saisonniederlage 2018

Eigentlich wollte man zum Saisonabschluss ja nochmal glänzen und nach der Niederlage in Schmölln das letzte Saisonspiel in Weimar mit einem Sieg beenden. Doch diese Suppe wurde von den Weimarern ordentlich versalzen. Mit fliegenden Fahnen ging Jenapharm auf dem Kunstrasen in Weimar Schöndorf unter.

Leider gab es auch wieder mehrere Ausfälle wichtiger Spieler u.a. mit Scholz – Malek und Langguth. Es fehlte praktisch der komplette Angriff. Somit ging es mit folgender Besetzung in die Partie: Schneider – Thalmann – Strauß – Meyer – Schliebs – Schmidt – Leib – Kraft – Drothen – Villwock – Eberhardt, also gerade 11 Mann. Kurz vor Spielbeginn stieß noch Schwaiger dazu und noch etwas später erreicht auch Heiko Schneider noch den Spielort. Meusel stand für das Tor zur Verfügung.

Dabei hatte man in Halbzeit 1 spielerisch deutliches Übergewicht. Es mangelte wieder mal an der Chancenverwertung. Und es war auch nicht so, das Empor Weimar Jenapharm in Halbzeit 2 dann in Grund und Boden spielte, im Gegenteil – Jenapharm hatte meistens den Ball, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Man versäumte es in Hälfte 1 eine beruhigende Führung herauszuschießen. Hochkarätige Chancen waren ausreichend vorhanden. Doch entweder verfehlte man knapp oder der hervorragende Weimarer Schlussmann vereitelte mit großartigen Paraden den Torerfolg für Jenapharm. Und so läuft es dann meistens, mit der ersten guten Konterchance war Weimar erfolgreich und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Jenapharm kam zwar noch in Hälfte 1 durch Kraft zum hochverdienten Ausgleich, doch in Hälfte 2 sollte sich das Blatt zugunsten der Gastgeber wenden. Den Weimarern stand im Vergleich zum Hinspiel auch ein komplett veränderter Kader  zu Verfügung, angefangen vom Torhüter. Auch ging man zunehmend mit härteren Bandagen zur Sache. Der Erste der das schmerzlich zu spüren bekam war Thalmann der mit Tempo in Richtung des Gegners Strafraumgrenze unterwegs war und dann einfach umgemäht wurde. Es gab nicht einmal Freistoß, da Jenapharm noch zum Torabschluss durch Meyer kam, der als Vorteil ausgelegt wurde. Thalmann konnte jedoch nicht weiter spielen und das riss ein Loch in die Defensive. Kurz darauf dann der Führungstreffer für Weimar. Ähnlich wie schon beim 1:0, ließ sich Jenapharm relativ leicht auskontern. Weimar zog sich zurück und verstärkte die Defensive.  Jenapharm rannte sich immer wieder fest, zu oft versuchte man es durch die Mitte. Dann folgte ein weiterer Entlastungsangriff der Weimarer über die linke Angriffsseite. Die verunglückte Eingabe wurde von J. Schneider unterschätzt und landete zur Überraschung der Weimarer (und Jenapharmer)im Jenapharmer Kasten. Meusel kam für Schneider ins Tor, der sich dann noch bereit für den Feldeinsatz machte. Jenapharm rannte nun weiter an um die drohende Niederlage zu verhindern. Leib versuchte es mit Weitschüssen, die entweder knapp das Ziel verfehlten oder der Torhüter der Weimarer war zur Stelle. Dann konnte sich Kraft im Strafraum gut durchsetzten und nur noch per Foul gestoppt werden. Elfmeter für Jenapharm – Routinier Udo Schmidt war an der Reihe und hatte nun die Chance,  Jenapharm wieder ins Spiel zu bringen. Doch der Torhüter ahnte die Ecke und lenkte den Ball seitlich am Tor vorbei zur Ecke. Eigentlich gut geschossen – aber leider nicht gut genug. Jenapharm versuchte weiter alles und vernachlässigte dadurch zunehmend die Defensive und Weimar kam zu weiteren Konterchancen. So musste Meusel noch zweimal hinter sich greifen. Symptomatisch für den Spielverlauf der Weitschuss von Heiko Schneider der von einem Weimarer Abwehrspieler per Kopf auf der Torlinie geklärt wurde. Kurz darauf beendete der Schiri die Partie und Jenapharm musste sich überraschend deutlich geschlagen geben, an den Spielanteilen gerechnet zwar deutlich zu hoch, aber danach fragt am Ende bekanntlich ja keiner.

J.T. - 27.10.2018

 

 
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