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Alte Herren ... setzen Siegesserie fort

Am Donnerstag stand es noch in den Sternen, ob Jenapharm überhaupt ein Team für das Auswärtsspiel bei Empor Weimar zusammenbekommt. Es hagelte massenweise Absagen und auch die meisten angefragten Gastspieler waren bereits anderwärtig verpflichtet.

Doch auch diese Hürde wurde genommen, denn drei zusätzliche Akteure konnten unerwartet „verpflichtet“ werden. Peter Linke, Sebastian Cernetzki und Marcel Witzenhausen sagten kurzfristig zu und verhinderten damit eine unerfreuliche Spielabsage. Martin Kraft konnte es auch noch kurzfristig einrichten, am Spiel teilzunehmen. Somit wendete sich alles zum Guten und Jenapharm konnte mit einer schlagfertigen Truppe anreisen. Das fast makellose Geläuf: ein Traum in grün, denn die „Greenkeeper“ hatten ganze Arbeit geleistet, ließ das Fußballerherz höher schlagen. Die Anfangsformation stellte sich wie folgt dar:

Schneider J. – Thalmann – Strauß – Meyer – Villwock – Linke – Scholz – Kraft – Schwaiger – Czernetzki – Langguth … Reserve : Meusel - Schneider H. – Ferizi – Witzenhausen

Forscher Beginn seitens der Gastgeber. Jenapharm bekam in der Anfangsphase kaum Zugriff. Doch die anfängliche Unordnung im Spielaufbau legte sich schnell und Jenapharm dann doch mit ersten zaghaften Versuchen zu Torchancen zu kommen. Der Platz war riesig und es waren weite Wege zu gehen. Also ließ man lieber vorzugsweise den Ball laufen und beteiligte alle Mannschaftsteile am Spielfluss. Dann Treffer Nr. 1 für Jenapharm: Czernetzki konnte sich über die rechte Angriffsseite durchsetzen und brachte den Ball gefühlvoll in die Mitte auf den frei stehenden Langguth, der ihn perfekt mit seinem linken Fuß und mit voller Wucht volley in die Maschen jagte. Und auch Treffer Nr.2 konnte sich sehen lassen. Nach einer weiten Eingabe von der rechten Seite, hereingebracht von Strauß, stand Scholz am langen Pfosten bereit und köpfte unbedrängt ein. Doch die Weimarer zeigten sich noch unbeeindruckt und spielten weiter offensiv nach vorne. Die Jenapharmer Hintermannschaft bekam gelegentlich ordentlich zu tun. Nach einer etwas verunglückten Spieleröffnung von Torhüter Schneider bekamen die Gastgeber eine sehr gute Einschussgelegenheit und das nutzten sie eiskalt aus und der Ball zappelte erstmalig im Jenapharmer Tornetz. Jenapharm behielt die Ruhe und kontrollierte wieder zunehmend das Geschehen. Dann war es der inzwischen ins Spiel gekommene Witzenhausen, der seine fußballerischen Qualitäten auf dem Feld in die Waagschale werfen konnte, in den gegnerischen Strafraum eindribbelte und aus Nahdistanz den Ball im linken unteren Toreck platzieren konnte. Doch sein Torhunger war noch nicht gestillt. Bei einem kurz darauf gestarteten Konter wurde er von Kraft in Szene gesetzt und stand erneut dem gegnerischen Torhüter im „Eins gegen Eins“ gegenüber, blieb erneut Sieger und besorgte das 1:4. Das war gleichzeitig Halbzeitstand. Am Jenapharmer Spiel gab es nicht viel auszusetzen und das Zwischenergebnis sprach für sich. Weimar brachte ein paar frische Leute aufs Feld und forcierte das Angriffsspiel, das nicht zu unterschätzen war. Dann wagte sich auch Schwaiger einmal über die rechte Seite in den gegnerischen Strafraum. Er lief auf die Grundlinie zu, narrte dann die Abwehr mit einer Rückziehfinte und brachte den Ball mit dem linken Fuss in die Mitte auf den frei stehenden Kraft, der unhaltbar ins linke untere Toreck einköpfte. Die Gastgeber nun doch etwas überfordert kamen nur noch selten vor das Jenapharmer Gehäuse. Dann war es Czernetzki, der sich gegen seinen Bewacher durchsetzten konnte und zum verdienten Torerfolg kam. Und auch Langguth arbeitete weiter an der Verteidigung der Torjägerkrone von 2017 und war noch zweimal erfolgreich. Das Tor Nummer Sieben fast eine Kopie des ersten Treffers. Wieder bereitet Czernetzki vor. Dann schnappte sich Langguth kurz vor Schluss nochmal das Spielgerät an der Mittellinie, lief der gesamten Weimarer Abwehr davon und schloss überlegt zum 1:8 Endstand ab. So kam Jenapharm doch zu einem unerwartet hohen Auswärtssieg bei den stärker eingeschätzten Weimarern.

Am kommenden Freitag gilt es in Großschwabhausen eine Schlappe aus dem Vorjahr wieder gut zu machen als man dort mit 1:4 deutlich unterlegen war.

J.T – 03.06.18

 
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