• Slide-11
  • Slide-12
  • Slide-13
  • Slide-14
  • Slide-02
  • Slide-03
  • Slide-04
  • Slide-05
  • Slide-06
  • Slide-07
  • Slide-08
  • Slide-10

Alte Herren ... zurück in der "Spur"

Nach der Niederlage in Stadtroda und einem Unentschieden in Buttstädt ist bei den Alten Herren wieder ein Aufwärtstrend zu erkennen. Ortsrivale SV Jena Zwätzen wurde am Ende doch recht deutlich mit 6:1 Toren besiegt. In den vorangegangenen Jahren war es eher immer nur knapp für Jenapharm ausgegangen.

Bei Top Bedingungen und auch Dank der Unterstützung von C. Kirscht und S. Conradt konnte eine schlagkräftige Truppe auf das Feld geschickt werden. Man hatte sogar noch einen Wechselspieler zur Verfügung – und das ist durchaus nicht der Normalfall. Vor Spielbeginn wurden noch zwei Jubilare geehrt. Zum einen A. Drothen, der heute sein 50. Spiel für die AH bestreiten konnte und zum zweiten G. Villwock, der bereits zum 250. Mal für die AH auflief. Glückwunsch dazu.

Schneider J. – Thalmann – Strauß – Schneider H. – Meyer – Drothen – Kraft – Conradt – Kirscht – Malek – Langguth … Reserve – Meusel – Villwock … Betreuer : Scholz - Andermann

Jenapharm begann betont offensiv und konnte mit guten Kombinationen Druck auf des Gegners Gehäuse entwickeln. Der laufstarke Malek riss immer wieder Löcher in die Zwätzener Defensive. Doch zwingende Torgelegenheiten blieben zunächst noch Mangelware. Etwas kurios dann der überfällige Führungstreffer für Jenapharm. Meyer schlägt einen Pass aus der eigenen Hälftein den Rücken der Zwätzener Abwehr, jedoch unerreichbar für die Jenapharmer Angreifer. Die meisten Jenapharmer waren schon wieder in der Rückwärtsbewegung mit Blick auf das eigene Tor als plötzlich der Ball im Zwätzener Kasten lag. Was war passiert? Der Zwätzener Torhüter hatte aus unerfindlichen Gründen den Ball irgendwie ins eigene Tor befördert. Leider knickte er dabei etwas um und verletzte sich so, dass die Partie für ihn beendet war. Doch die Zwätzener hatten noch einen guten Ersatzkeeper auf der Bank sitzen, der somit zum Einsatz kam. So ging Jenapharm mit etwas Glück in Führung. Kurz darauf aber Schrecksekunde für Jenapharm. Strauß klärte mit letztem Einsatz vor einem Zwätzener Angreifer im eigenen Strafraum. Dieser ging zu Boden und reklamierte auf Foulelfmeter. Doch der Schiri stand gut und ließ, wohl zurecht, weiter spielen. Praktisch im Gegenzug löste sich Malek gut von seinem Bewacher und kam aus zentraler Position zum Torabschluss. Der platzierte Flachschuss war nur schwer abzuwehren und der Ball zappelte im Zwätzener Tornetz. Im weiteren Verlauf der 1.HZ gab es noch gute Gelegenheiten für Jenapharm das Ergebnis nach oben zu schrauben. Unter anderem traf Villwock die Querlatte. Doch den nächsten Treffer im Spiel erzielten die Zwätzener. Ein Konter wurde sehr gut ausgespielt und zum Anschlusstreffer verwertet. Somit ging man mit einer nur knappen Führung in Pause und die Partie war wieder offen. Nach dem Pausentee wechselte Meusel ins Tor und Schneider stand somit als weiterer Wechselspieler zur Verfügung. Doch irgendwie kam Jenapharm nicht wieder so richtig in die Gänge. Die Zwätzener erhöhten den Druck und beherrschten phasenweise das Geschehen. Die beste Chance zum Ausgleich verhinderte Meusel nach einer Freistoßgelegenheit für die Zwätzener. Dann wurde Christian Kirscht im Strafraum der Zwätzener unfair vom Ball getrennt. Der Schirir zögerte keinen Moment und zeigte auf den Punkt. Bernhard  Meusel war laut alphabetisch geführter 11-Meter-Schützen-Liste an der Reihe. Und er machte das ganz souverän und schickte sein Gegenüber in die falsche Ecke. Der zwei Tor Vorsprung war wieder hergestellt. Jetzt nahm das Jenapharmer Spiel auch wieder deutlich an Fahrt auf. Eine spitzenmäßige Kombination zwischen den beiden Torjägern Villwock und Langguth wurde von Langguth zum 1:4 verwertet und brachte Jenapharm wohl endgültig auf die Siegerstraße. Nur wenige Minuten später leitete Malek einen erneuten Angriff ein. Sein Querpass auf die rechte Seite wollte ein Zwätzener Abwehrspieler per Kopf verhindern und traf unglücklich ins eigene Tor. Den Schlusstreffer besorgte A. Drothen, der nach furioser Vorarbeit von Jörg Schneider nur noch die Innenseite hinhalten musste. So ging den Zwätzenern gegen Ende der Partie doch mächtig die Luft aus. Gerechter Weise sei aber bemerkt, dass das Ergebnis am Ende vielleicht doch ein wenig zu hoch für Jenapharm ausgefallen war.

Am kommenden Wochenende findet wegen des Feiertages kein Spiel statt bevor es dann am darauffolgenden  Pfingstfreitag zum Auswärtsspiel nach Gräfenroda geht.

J.T. – 07.05.18

 
 
 
_DSC2724
Hintergrund01
_DSC4192a