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Alte Herren ... gefühlter Sieg in Buttstädt

Nach der deutlichen Niederlage in Stadtroda, sollte heute natürlich ein Zeichen gesetzt werden. Doch die Voraussetzungen dafür waren mehr als ungünstig, denn zum einen ging es gegen spielstarke Buttstädter (nicht gerade ein Aufbaugegner) und wieder mal musste man mit Besetzungsproblemen kämpfen. Von den derzeitig 17 einsatzfähigen Aktiven, sagten insgesamt 7 Spieler aus den verschiedensten Gründen ab.

So standen also gerade 10 Sportler zur Verfügung und J. Schneider konnte sich schon mal auf einen Einsatz auf dem Feld vorbereiten. Nachdem alle Versuche gescheitert waren, noch den einen oder anderen Gastspieler zu verpflichten, stieß in letzter Minute Ferizzi zur Mannschaft. Er hatte den Chat verfolgt und entschied sich (trotz  eigener Verletzung!) die Alten Herren so gut es geht zu unterstützen. Dafür gebührt ihm ein großes Dankeschön.

Meusel – Thalmann – Strauß – Feldmann – Schneider J. – Kraft – Leib – Ferizzi - Hermannstädter U. – Langguth – Malek … auf der Bank: Fehlanzeige, doch nicht ganz, denn der aktuell nicht einsatzfähige Scholz, lenkte das Geschehen von außen und gab die entscheidenden Hinweise.

Die Buttstädter gingen offensichtlich mit fast aktuell stärkster Besetzung an den Start und hatten zudem 4-5 Wechselspieler zur Verfügung. Vor 2 Wochen hatten sie ein Achtungszeichen gesetzt und den SV Jena Zwätzen auswärts mit 9:2 geschlagen. Es war also Vorsicht geboten. Vor allem musste man die Kräfte einteilen und durfte sich möglichst nicht verletzen. Und Jenapharm machte es richtig gut. Von Anfang an wurde sehr aufmerksam und diszipliniert agiert und der Einsatz stimmte bei allen Aktiven. Trotzdem geriet man etwas unglücklich in Rückstand. Eine Flanke aus dem Halbfeld drehte in Richtung Tor. Der Ball setzte im Strafraum noch einmal auf und landete ohne weitere Berührung in der langen Ecke. Den wohl haltbaren Ball konnte der überraschte Meusel nicht mehr abwehren, da ihm wohl auch die Sicht etwas versperrt war. Es waren gerade 15 Minuten gespielt. Doch Jenapharm ließ die Köpfe nicht hängen. Kraft in zentraler Position kurbelte meistens das Jenapharmer Angriffspiel an. Mit guten Kombinationen wurde das Mittelfeld durchspielt und Malek war immer anspielbereit und sorgte für Unruhe in der Buttstädter Abwehr. Einmal klappte es dann prima. Schnelles vertikales Spiel über Leib auf Malek, der sich kurz hinter der Mittellinie geschickt durchsetzte und allein auf den Torhüter zulief. Und er behielt die Nerven und platzierte den Ball im linken unteren Eck. Erst einmal durchatmen und das Spiel etwas beruhigen. Doch die Buttstädter wechselten kräftig durch und brachten neuen Schwung ins eigene Angriffsspiel. Meusel wehrte zweimal großartig ab und die Jenapharmer Hintermannschaft funktionierte gut. Doch nicht alles konnte verhindert werden. An der 16-er Linie kam ein Buttstädter zum Torabschluss. Meusel griff über, war auch noch dran, konnte den Ball aber nicht entscheidend abwehren. Buttstädt hatte wieder die Nase vorn und Jenapharm musste ein zweites Mal dem Rückstand hinterherlaufen. Man behielt die Ruhe und besann sich auf eigene Stärken. Ballbesitz und gutes Kombinationsspiel und in der Rückwärtsbewegung den Gegner attackieren. Und kurz vor dem Pausentee wurde Jenapharm belohnt. Leib bedient Ferizzi der sich an der Strafraumgrenze technisch großartig durchsetzt und in Schussposition kommt. Er zieht kurz entschlossen ab und lässt dem Buttstädter Hüter keine Chance. Jenapharm war wieder im Spiel und das war verdient. Es gab in der Pause eigentlich nicht viel zu meckern und man beschloss, genau so weiter zu machen. Hervorzuheben die Leistung von J. Schneider, der auf der rechten Mittelfeldseite seine Sache, wie schon in Neustadt, wieder bravourös machte. In der Defensive gab es kaum etwas auszusetzen und er beteiligte sich auch am Angriffsspiel. In Hälfte zwei knüpfte Jenapharm nahtlos an die Leistung der 1. HZ an. Die Kräfte schienen auch zu reichen und phasenweise bestimmte Jenapharm sogar das Geschehen. Die Buttstädter starteten immer wieder über ihre schnellen Außenstürmer die Angriffe. Strauß – Thalmann und Feldmann hatten alle Hände voll zu tun. Starke Leistung von Kraft, der heute Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld und eigentlich als vierter Defensiver aufgestellt war. Nach einem Ballverlust an der Mittelinie - Thalmann hatte den heranstürmenden Gegner unterschätzt - ging die Post in Richtung Jenapharmer Tor ab. Aus allerdings abseitsverdächtiger Position kamen die Buttstädter zum Abschluss und gingen erneut in Führung. Proteste nützten wie immer nichts. Also hieß es ein drittes Mal: Kräfte bündeln und nochmal alles versuchen. Trotz der personell anzahlmäßig stärker besetzten Buttstädter spürte man kaum einen Unterschied an der läuferischen Leistung beider Teams. Jenapharm versuchte es weiter Situationen spielerisch zu lösen. Nach einem Angriff über die rechte Seite klärten die Buttstädter zur Ecke. Hermannstädter brachte die Ecke herein und der Ball erreichte den am zweiten Pfosten postierten Thalmann, der ihn gut in die Gefahrenzone auf Langguth zurückköpfte, der dann seinem Ruf als Torjäger wieder mal gerecht wurde und präzise einköpfte. Ein drittes Mal kam Jenapharm zurück. Und das tat der Fußballseele gut. Kurz darauf beendete der Schiri die Partie. Ich denke die Buttstädter hatten sich mehr ausgerechnet und Jenapharm war mit dem Remis (Endstand 3:3) mehr als zu frieden. Unterm Strich eine starke spielerische und vor allem kämpferische Leistung der Jenapharmer.

Am kommenden Freitag kommt es dann erneut zum Klassiker gegen den SV Jena Zwätzen. Hoffentlich bleibt man dabei von erneuten Personalsorgen verschont.

J.T.       28.04.18

 
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