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Alte Herren ... Meusel hält seinen Kasten sauber

So ein Derby ist doch immer wieder etwas Besonderes. So auch am vergangenen Freitag, als die Alten Herren von Jenapharm wieder einmal mit dem SV Jena Zwätzen die Klingen kreuzten. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr standen sich die Teams gegenüber.

Stark getrübt wurde die Stimmung allerdings durch ein tragisches Ereignis, welches die Zwätzener in der vergangenen Woche ereilte. Ein langjähriger Spieler und Sportkamerad der Zwätzener erlag seiner schweren Krankheit mit nur 53 Jahren. In seinem Gedenken wurde mit Spielbeginn eine Schweigeminute eingelegt. An dieser Stelle drücken die Alten Herren des SV Jenapharm nochmals ihre Anteilnahme aus.

Die Teams waren beiderseitig ordentlich besetzt und einer spannenden Partie stand nichts im Wege denn auch der Spieluntergrund präsentierte sich in Bestzustand. Jenapharm musste auf Schneider J. im Tor – Drothen und Schliebs in der Abwehr – Schwaiger im Mittelfeld und Hermi K. und Malek im Sturm verzichten. Somit stand das folgende Aufgebot zur Verfügung: Meusel – Thalmann – Strauß – Schneider H. – Kraft – Scholz – Leib – Villwock – Hermi U. -  Langguth – Feldmann – Ferizi – Schmidt – Muddel …

Die Zwätzener mit einem etwas verjüngten Kader setzten erste Achtungszeichen und Jenapharm konnte nicht wie gewohnt sein Angriffsspiel aufziehen. Immer wieder attackierte der Gegner frühzeitig und versuchte mit schnellem Umkehrspiel die Jenapharmer Abwehr unter Druck zu setzen. In Hälfte 1 spielte sich das Geschehen doch zumeist zwischen den Strafräumen ab. Chancenvorteile für Jenapharm, doch die Zwätzener haben ja bekanntlich mit Tischendorf einen erstklassigen Torhüter zwischen den Pfosten. Die wenigen Chancen wurden entweder überhastet oder ungenau abgeschlossen oder „Tische“ war zur Stelle. Nur einmal musste er sich geschlagen geben. Nach einem abgewehrten Ball herrschte ein wenig Konfusion vor dem Zwätzener Tor. Langguth stand dort, wo ein Torjäger stehen muss und staubte zum 0:1 ab. Die Zwätzener reagierten und verstärkten ihre Angriffsbemühungen. Einmal großes Glück für Jenapharm, als der Ball an den Außenpfosten trudelte. So ging Jenapharm mit der knappsten aller Führungen in die Halbzeitpause.

Mit Wiederanpfiff ein unverändertes Bild. Jenapharm versuchte mit spielerischen Mitteln zu Gelegenheiten zu kommen - die Zwätzener agierten eher mit schnellen vertikalen Angriffen über ihre Flügelspieler. Das Spielgeschehen gestaltete sich in Folge jedoch etwas zäh. Viele teilweise verbissen geführte Zweikämpfe im Mittelfeld sorgten immer wieder für Spielunterbrechungen. Jenapharm in Summe zwar wieder mit Chancenvorteilen, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Mit zunehmender Spieldauer, ließen dann auch auf beiden Seiten die Kräfte allmählich nach. Zum Spielende dann ein offener Schlagabtausch. Jenapharm versuchte den Ball in den eigenen Reihen und die Zwätzener vom Tor wegzuhalten, was nur phasenweise gelang. Denn die Zwätzener übernahmen nun das Zepter und drängten Jenapharm in die eigene Hälfte, um den Ausgleich regelrecht zu erzwingen. Die Abwehr um A. Strauß bekam noch jede Menge Arbeit und die Jenapharmer Entlastungsangriffe wurden immer seltener. Nur noch einmal entwischte Langguth und lief der Zwätzener Abwehr davon. Doch Tischendorf vertagte mit Glanzparade die Vorentscheidung. In der Schlussphase kamen die Zwätzener noch zu zwei - drei Eckbällen, doch Jenapharm blieb standhaft und ließ keine weiteren Gelegenheiten mehr zu – dann endlich der erlösende Schlusspfiff. Alles in allem eine gutklassige Altherrenpartie, bei der Jenapharm am Ende wieder mal, aber erdenklich knapp die Nase vorne hatte. Und erstmalig in dieser Saison stand am Ende die „0“. Ob das etwas mit den heute fehlenden Abwehrkräften zu tun hatte, vermag ich nicht zu beurteilen.

Am kommenden Freitag kommt es zum freundschaftlichen Aufeinandertreffen mit der Sport Gruppe Riebel – eine eher SV Jenapharm interne Veranstaltung. Gespielt wird auf dem Rasenplatz an der „Muskelkirche“ – Anpfiff 18:00 Uhr.

J.T. … 03.09.17

 
 
 
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